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Wasser, Erde und Luft. Die Elemente welche in unserem Naturgarten zu finden sind. An diesem kann man viele Beobachtungen machen: Bienen und Vögel kommen vorbei oder ein Garteneidechse schaut aus dem Dickicht. Wer sich einen Teich zulegen möchte, sollte folgendes beachten: Der Teich sollte mit Ästen, Steinen oder einem Stück Holz als Ladeplatz für Insekten, wie Wild- und Honigbienen oder Wespen, ausgestattet werden. Teiche brauchen unbedingt eine flache Zone. Kleine Kieselsteinchen im flachen Wasser erleichtern Tieren den Zugang. Ein Ast oder Brett als Ausstiegshilfe rettet Insekten vor dem Ertrinken.

Planung, Umsetzung & Aktionsbilder

In unseren Garten wird man sozusagen „Steinreich“ alle Sandsteine, welche um den Teich und für den Wasserfall genutzt wurden, stammen aus den „Ausgrabungen“ des Teiches.

Experimente & Tipp´s

  • Geräuschekarte: Alle SchülerInnen bekommen Papier und Stift und suchen sich in der näheren Umgebung einen Platz aus, den sie besonders schön finden. Dort setzen sie sich und lauschen mit geschlossenen Augen den Geräuschen aus der Umgebung. Nach ein paar Minuten beginnen sie, die Geräusche auf dem Papier aufzuzeichnen. Als Mittelpunkt auf dem Papier wählen die SchülerInnen sich selber und zeichnen auf, aus welcher Richtung die Geräusche kommen. Geräusche können mit Zeichnungen, Symbolen, Strichen, Linien oder anderen grafischen Elementen dargestellt werden. Nach 10 bis 15 Minuten treffen sich die SchülerInnen wieder am Ausgansort. Alle dürfen ihre Geräusche-Karten erklären und erzählen, wie sie sich mit geschlossenen Augen gefühlt haben.

    Ziel: Die SchülerInnen erfahren, welche Vielfalt an Geräuschen auf der Bienenweide herrscht.
    Dauer: 30 Minuten
    Material: Papier und Stifte

  • Natürlichkeit des Baches und seiner Umgebung: In der Vorbereitung werden die Beurteilungskriterien in der Klasse besprochen. Die SchülerInnen beurteilen mit dem Arbeitsblatt «Bach und Bachufer bewerten» in Gruppen- oder Partnerarbeit einen Standort am Bach. Der Standort kann zusätzlich mit einem Foto festgehalten werden. Anschließend werden die Ergebnisse der verschiedenen Gruppen im
    Plenum vorgestellt. Die gesammelten Daten und Fotos können mit der Aktivität Unser Bach «Steckbrief» ausgewertet werden.

    Ziel: Die SchülerInnen kennen Kriterien, um die Natürlichkeit eines Baches zu bewerten, und können damit abschätzen, wie natürlich ihr Bach und dessen Umgebung ist. Sie realisieren, dass ein Bach ganz verschiedene Erscheinungsformen haben kann, je nach Terrain und je nach Beeinflussung durch den Menschen.

    Dauer: 20 bis 30 Minuten
    Material: Stifte, Arbeitsblatt «Bach und Ufer bewerten», eventuell Fotoapparat

    Bewertungskriterien zu finden im PDF Wir entdecken unseren Bach – WWF Schweiz Seite 17.

Unsere Gartenteich Pflanzliste

  • Pfennigkraut: Ab Mai trägt das Pfennigkraut gelbe Blüten. Bienen und andere Insekten finden in ihnen eine gute Nahrungsquelle. Das Pfennigkraut ist eine wintergrüne Staude, die rundliche Blätter in einem ansehnlichen Mittelgrün trägt. Als ausläuferbildend wachsende Staude erreicht Lysimachia nummularia Größen bis zu 10 cm und wird etwa 25 cm breit.

  • Froschlöffel: Der Gewöhnliche Froschlöffel (Alisma plantago-aquatica) ist mit seinen dunkelgrünen Blättern eine ausgesprochen dekorative Wasserpflanze, die für solche Einsatzbereiche wie Teich, Aquarium, Bienenweide und Teichrand besonders gut geeignet ist. Die Blüten erscheinen, je nach Sorte, in vielen Farben von Juni bis August. Die Blüten werden stark von Bienen, Hummeln und Schwebfliegen angeflogen

  • Wasserminze: Die bei uns heimischen Pflanzen sind eine gut besuchte Insektenweide. Bienen, Schwebfliegen und Co. werden durch den Duft, den die Blüten verströmen, angelockt.

  • Sumpf-Vergissmeinnicht: Das SumpfVergissmeinnicht ist eine einheimische, winterharte Pflanze, die die Randzone von stehenden Gewässern zu finden ist. Ab Mai bis in den September hinein erscheinen seine in Trauben angeordneten, blauen Blüten. Auf Bienen und andere Insekten wirken sie wie ein Magnet.

  • Storchenschnabel: Als Bodendecker gilt der Blutrote Storchschnabel als bienenfreundlich, was nicht zuletzt mit seiner langen und späten Blüte von Juni bis Oktober zusammenhängt. Vielen Bienen freuen sich in dieser Zeit besonders über das zusätzliche Nektar- und Pollenangebot.

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