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Imkern in Körben geht auf die keltische Kultur zurück. Verwendet wurden handgeflochtene, glockenförmige Strohkörbe, die Bauern und Imker über den Winter selbst geflochten haben. Auch heute wird noch jeder Bienenkorb individuell von Hand gearbeitet und findet fast nur noch in der Heideimkerei Verwendung. Leider ist die Korb-Imkerei eine fast ausgestorbene Tradition. Aber die Bienenkörbe gelten auch heute noch bei vielen Menschen als typisches Sinnbild der Imkerei und als Symbol für Honig. Nach der Klotzbeute bürgerte sich im 16. Jahrhundert der Strohkorb als Bienenbehausung ein.

Wissenswertes über Bienenkörbe

  • Zur besseren Wärmedämmung werden Bienenkörbe meist mit einem Kuhdung/Torf-Gemisch bestrichen.
  • Im Inneren schaffen sich die Bienen ihre Bienenwaben als Naturwabenbau, der fest mit dem Bienenkorb fest verbunden ist.

  • Zur Stabilisierung des Wabenbaus steckt der Imker von außen sogenannte Speile durch den Korb. Dies sind schmale, aus Rosenholz, Holunder oder Weide gefertigte Holzstöcke. Der Nachteil dieses Stabilbaus besteht darin, dass für den Imker ein Einblick in das Bienenvolk ohne Zerstörung des Wabenbaus nicht möglich ist. Bei der Honigernte schneidet der Imker die Honigwaben aus dem Korb heraus. Da der Korb dafür umgestülpt wird, werden Bienenkörbe auch als Stülper bezeichnet. Der Honig wird durch Auspressen der Waben gewonnen oder es werden Wabenstücke als Scheibenhonig verkauft.

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