Project Description

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12er Dadant US Beute Schaubeute, nach dem Vorbild von Bruder Adam, ist eine der unzähligen Beutenformen in der Imkerei. Passend für 12 Rähmchen Dadant US 482 x 285 mm, welches auch als Dadant modifiziert oder US bezeichnet wird. Hergestellt aus 22 mm starkem Massivholz. Die Zargen sind falzlos und verfügen über glatte Edelstahlschienen. Durch das quadratische Außenmaß von 50,9 x 50,9 cm ist sowohl Warm- als auch Kaltbaustellung möglich.  Der Clou sind die über Scharniere zu öffnenden vier Seitenwände hinter denen sich jeweils eine Plexi-Scheibe für den ungehinderten Blick in das Bienenvolk befindet.

Information Schaubeute

Bruder Adam

Karl Kehrle alias Bruder Adam war ein benediktinischer Mönch, der durch die Zucht seiner Buckfastbiene zu einem der bekanntesten Imker der Neuzeit wurde. Als junger Mann trat der Oberschwabe Karl Kehrle in das englische Benediktiner-Konvent von Buckfast Abbey ein und übernahm 1919 die Leitung der Klosterimkerei. Als Mönch wählte er den Namen Bruder Adam. Zeit seines aktiven Imkerlebens, also nahezu 80 Jahre, war er „Auf der Suche“, so auch der Titel eines Hauptwerkes. Er bereiste seit den 1920er-Jahren systematisch und konsequent große Teile der Welt, beginnend in Europa bis nach Asien und Afrika, um nach geeigneten Bienenrassen zu suchen, die er in seiner Imkerei testete, um einige in seine Population einzukreuzen. Die daraus entstehende Rasse nannte er zu Ehren seines Heimatklosters Buckfastbiene. Quelle Imkerverein Ost Uckermark

Unsere Schaubeute

Die Dadant-Beute ist eine verbreitete Behausung für Honigbienen in der Imkerei. Sie wurde um 1874 von Charles Dadant in den USA entwickelt und gehört heute zu den gängigsten Bienenbeuten. Im Gegensatz zu den meisten anderen Magazinbeuten hat sie nur einen Brutraum. Dieser ist dafür doppelt so hoch wie die beiden Honigräume.

Diese Beute besteht in der Regel aus einem Boden, einer Brutzarge (Brutraum), zwei Honigzargen (Honigraum) und einem Deckel. Dazu gehört oft ein Fluglochkeil (Mäuseschutz), ein Absperrgitter, ein Futtertrog und ein Zwischenboden mit Bienenfluchten als Durchgang, der für die Bienen nur in eine Richtung passierbar ist. Die Zargen bieten Platz für 10 oder 12 Rähmchen.

Die Rähmchen
Ein Rähmchen, auch Wabenrähmchen genannt, ist ein Rahmen aus Holz, den der Imker mit einer Mittelwand versehen in eine Bienenbeute einhängt. Darin bauen Honigbienen das Rähmchen mit Hilfe von Bienenwachs zu einer Bienenwabe aus. Rähmchen ermöglichen den mobilen Wabenbau innerhalb der Bienenbeute, da der Imker die Position der Bienenwabe beliebig in der Beute verändern kann.

Der Brutraum
Als Brutraum bezeichnet der Imker den Bereich einer Beute (Behausung der Bienen), in dem auf Bienenwaben die Brutaufzucht erfolgt. Auf den Bienenwaben des Brutraums befindet sich das Brutnest. Seine Ausdehnung unterliegt jahreszeitlichen und entwicklungsbedingten Schwankungen und erreicht in etwa zur Zeit der Sommer-Sonnenwende ihren Höhepunkt. Die Anlage des Brutnestes beginnt im Frühjahr im Zentrum des ehemaligen Wintersitzes in unmittelbarer Nähe der Vorräte. Auf der Wabe werden rund um die Brut in einem breiten Kranz Pollen (als Eiweißvorrat) sowie daran anschließend ein Honigvorrat angelegt. Oft sind die Pollenvorräte auch nur neben und unter der Brut zu finden. Generell gilt, dass das Brutnest, falls es die Behausung zulässt, kugelförmig angelegt wird. Die Kugel hat von allen Körpern die kleinste Oberfläche und die Bienen können dadurch mit dem geringsten Energieaufwand ihre Brut auf die notwendige konstante Brutnesttemperatur von 35 Grad Celsius erwärmen.

Das Königinnen- oder Absperrgitter
Häufig wird zwischen dem Brutraum und dem Honigraum (dem oberen Bereich der Beute) ein Absperrgitter eingelegt. Dieses hat eine Maschenweite, die den normalen Bienen ein Durchschlüpfen ermöglicht, aber der größeren Königin den Zutritt versperrt. Der Vorteil besteht darin, dass die Königin ihre Eier nicht in die Honigwaben legen kann, sodass beim Schleudern keine Bienenlarven oder Eier mit in den Honig gelangen.

Der Honigraum
Ab dem Monat Mai reicht der Brutraum zum Einlagern des vielen gesammelten Honigs nicht mehr aus. Bei der Verwendung von modernen Magazin-Beuten wird hierzu eine weitere Zarge über dem Brutraum aufgesetzt, der sogenannte Honigraum. Bei den heute altmodischen Hinterbehandlungsbeuten wird ein weiterer Raum über dem Brutraum als Honigraum freigegeben und mit Waben bestückt.

Der Innendeckel mit Integrierter Bienenflucht
Die Bienenflucht ist ein Imkereigerät, das die Gewinnung von Honig erleichtert. Als eine Art Schleuse lässt sie die Bienen nur in eine Richtung passieren. So kann der Imker den für die Ernte relevanten Honigraum von einem Großteil der Bienen befreien. Eingesetzt wird die Bienenflucht in der Regel am Tag vor dem Honigschleudern. Bei Magazinbeuten kommt sie zwischen die oberste Zarge des Brutraums und die unterste Zarge des Honigraums. Falls dort noch ein Absperrgitter vorhanden ist, wird dieses entfernt.

Das Blechdach
wird über den Innendeckel gestülpt und ersetzt den Außendeckel, verzinkt, halbkonisch mit leichtem Überstand und schützt das Holz vor Regen und Schnee.

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